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Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden ist ein Trennverfahren, das sich für viele Aufgaben und Werkstoffe anbietet:

Das Wasserstrahlschneiden als Technologie hat ihren Ursprung im Bergbau. Bereits vor über 100 Jahren wurde diese Technik zum ersten Mal verwendet: zunächst für Kies- und Tonablagerungen, später wurde auch die Einsatzmöglichkeit für Kohle und Erzabbau in Betracht gezogen.

Das Werkzeug ist ein scharf gebündelter Wasserstrahl, der mit bis zu dreifacher Schallgeschwindigkeit auf den Werkstoff auftrifft und diesen abtragend bearbeitet. Dabei wird dem Energieträger Wasser ein Abrasivmittel beigemischt, das aufgrund seiner Härte und der scharfkantigen Struktur die eigentliche Schneidarbeit leistet.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt unter anderem darin, dass nahezu alle Materialien mit hoher Präzision geschnitten werden können. Bearbeitungsdaten und Bearbeitungsweise können genau an die spezifischen Anforderungen angepasst werden.

Auch dicke Materialien werden mit hoher Kantenqualität getrennt, da es möglich ist den Winkelfehler der Schnittkante zu korrigieren, der durch die Strahlaufweitung entsteht. Auch tritt keine thermische Belastung auf, da das Wasserstrahlschneiden ein „kaltes“ Verfahren ist. Mikrorisse und Gefügeänderungen entstehen nicht. Daher kann es auch zur Fertigung von Teilen eingesetzt werden, die thermisch nicht belastet werden dürfen (bereits in den 1960er Jahren prüfte die Firma Boeing die Einsatzmöglichkeit bei Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau).

Die elektrischen und optischen Eigenschaften und die Wärmeleitfähigkeit eines Materials spielen bei der Bearbeitung keine Rolle. Die Schnittkanten sind gratfrei und der Schnitt ist gerade. Filigrane Konturen und dünne Stege stellen kein Problem dar.

Durch ein CAD-System können beliebige Konturen programmiert werden, was insbesondere beim Schneiden von Glas, Natursteinen und Keramikplatten von Bedeutung ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 
.last update: August 9, 2009